"Zusamen" im Herbst 2006

Zwei internationale Künstler - Zohar Kaniel und Dodi Reifenberg - gaben sich die Ehre.

Zohar Kaniel

Born in Jerusalem on 1967.
B.A. in films and television from the Tel Aviv University.
Gradate the Haddasa College for still photo.
Graduate of the Wingate College for hydrotherapy.

Art exhibition:

2002 Charas an exhibition combined of video and stills on the subject of pot.
2001 Tall Ester gallery in Tel-Aviv. A video installation and still images called ìFleshî.
1999 Art focus 3 in Jerusalem. A series of still images that is called ìPydrosî.
1998 Artist slant the Israel museum in Jerusalem a series of photoís that is called ìSeedî.

Dodi Reifenberg

*1960 in Haifa (Israel), freischaffender bildender Künstler. Studium der Ästhetik bei Gideon Ofrat in Tel-Aviv. Verließ Israel im Libanon-Krieg (1982). Reisen nach Europa, Asien und den USA. Längere Aufenthalte in Amsterdam, London und Bergen(Norwegen). Lebt seit 1988 in Berlin.

D.R. konzentrierte sich im vergangenen Jahrzehnt auf die Arbeit mit bedruckten und unbedruckten Plastiktüten. Dabei kehrte er sowohl den ästhetischen wie den konsumkritischen und ökologischen Aspekt der Plastiktüte heraus. Er schuf aus diesem Material Collagen, Skulpturen, Kleidungstücke und Einrichtungsgegenstände.

Seit 1996 konzipierte er gemeinsam mit dem Komponisten Flori Reifenberg (Florian Mutschler) eine Reihe von gattungsübergreifenden Ausstellungen, Performances und Shows, in denen D.R.s Plastikkreationen mit tönenden Objekten von F.R. kombiniert wurden.

D.R. schuf außerdem „landworks“ sowie Objekte und Installationen im städtischen Raum.

Als Kurator betreute er 1981 eine Ausstellung israelischer Kunst mit dem Titel „Hügel des Frühlings“ (hebräisch „Tel-Aviv“) in der Münchner „Fabrik für Museums Synthese“. Es ging um das Verhältnis von Stadt und Land und um zertrümmerten Träume von einem neuen Garten Eden. Gezeigt wurden Arbeiten von Itzchak Danziger, Gideon Gechtmann, Yaakov Dorchin und Anderen.

Im Januar 2004 kuratierte er die Ausstellung „Lust, Lies, Art und Fashion“ im Berliner „Podewil“, an der u.A. Jimmy Durham, Lucy Orta, Pharmacopeia, Fabrice Hybert, Ana Laura Aláez, Erwin Olaf, mitwirkten. Die Ausstellung wurde durch den Hauptstadtkulturfonds gefördert.

Ausgewählte Ausstellungen eigener Werke

2006
Paradise Now or Tomorrow, Porta Octavia, Rom
2005 Schwebende Stelen – ein Erinnerungsraum. Gemeinsam mit Mechthild Rausch
Galerie & Projekte Mathias Kampl, Berlin. Katalog
2004 Recycling Modern Art – Masterpieces cheap and charming. Konzept: Mechthild Rausch. Galerie der Künstler, Berlin
Israelischer Wald, Banana Park, Landau a.d. Isar
2003 Toraporta, Sinajoes Roma, Rom
2002 Holy Night, Noisy Night, Podewil, Berlin (mit Flori Reifenberg)
2001 Thousand Bags Symphony, Cork, Irland (Gruppenausstellung, mit Flori Reifenberg)
2000 Bunter Bund, Kunstaktion zur Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung am
3.10 zwischen Reichstag und Bellevue, Abschlußevent im Haus der Kulturen (mit Flori Reifenberg)
Flower Tears, International Artists Museum, Lodz (Polen)
Insula, Peninsula, Italienisches Kulturinstitut, Berlin (mit Flori Reifenberg)
1999 Reifies Line, Galerie Siret, Palais Royal, Paris (mit Flori Reifenberg)
1998 Stern der Erlösung (in memoriam Franz Rosenzweig), Ahawa, Berlin (Gruppenausstellung).
Katalog
At least in the Sky, Festival Oy-Wa-Woy im Podewil, Berlin (mit Flori Reifenberg)
1997 Abwüste, Umweltbundesamt, Berlin. Katalog
Die Reiserie, Stuttgarter Hauptbahnhof, Deutsche Bahn (mit Flori Reifenberg)
1995 Sally Can Dance, Smart Art Space, Amsterdam
1993 Rebel, Herzelia Museum, Tel Aviv. Katalog

Kunst und Kultur im Freudenhaus Hase
MIAMOR'IS FUNKYROTIC